Beim diesjährigen ELI digi lab 2.0 drehte sich alles um die Frage, wie Künstliche Intelligenz unseren Lebensweg – bis hin zum Lebensende – beeinflussen kann. Am 21. Jänner 2026 nutzten zahlreiche Mitarbeiter*innen die Gelegenheit, sich im forte Kongresszentrum über aktuelle Entwicklungen aus Medizin, Technik und Ethik zu informieren. Die Themen reichten von digitaler Diagnostik und Herzmedizin über ethische Fragen bis hin zu Überlegungen zur digitalen Unsterblichkeit.
Zwischen 10 und 16 Uhr standen Stationen und Vorträge zum Austausch, zur Information und zur Interaktion bereit. Prof. Dr. Dr. René Riedl erklärte, was KI ausmacht und wie sehr die Technik bereits in unseren Alltag eingreift – etwa durch generative Tools, autonomes Fahren oder Roboter in der Pflege und legte einen Fokus auf die Thematik Vertrauen in Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz. Der Workshop „Ewiges Leben durch KI?“ geleitet von Mag.a Anna-Lena Mauschitz verleitete die Teilnehmer*innen dazu darüber nachzudenken, was von Ihnen nach dem Tod bleiben soll.
Herr Gregor Goetz, Dr. PH, MSSc, MPH, von AIHTA – Austrian Institute for Health Technology Assessment zeigte auf wie KI den Patient*innen nützt und RISC Software stellte das Forschungsprojekt AIMS – KI-gestützte Überwachung & Frühwarnsysteme vor.
Am Nachmittag informierte OA Univ.-Prof. Dr. Helmut Pürerfellner in seinem Vortrag „Die stille Revolution der Herzmedizin“, wie moderne Technologien und KI ärztliche Entscheidungen in der Kardiologie unterstützt. Dr. Jama Nateqi erläuterte darauffolgend, wie KI schon jetzt Diagnosen schneller und verlässlicher machen kann und die Sicherheit von Patient*innen erhöht. Festgehalten wurden die Erkenntnisse des Tages durch Graphic Recorderin Daniela Waser.
Das ELI digi lab 2.0 machte deutlich, wie rasant KI‑Anwendungen wachsen und wie wichtig es ist, auch ethische und gesellschaftliche Fragen mitzudenken. Die Veranstaltung bot Raum für Austausch und Reflexion und zeigte klar: KI ist längst ein fixer Bestandteil unseres beruflichen wie privaten Lebens – und wir müssen lernen, verantwortungsvoll damit umzugehen.
Zur Bildergalerie und weiteren Details: ELI digi lab 2.0 | die elisabethinen linz-wien
